Dienstag, 25. Juni 2013

Das neue Zeitalter des Segelns deutsche Übersetzung nach Dimitri Orlov

Ein paar Jahrzehnte in unserer Zukunft, direkt an der Küste ...

Es ist kurz vor Sonnenuntergang, als das Veganer Schiff Land zu sehen bekommt. Es gibt zwei Veganer an Deck, zwei weitere werden aus ihren Hängematten unter Deck geweckt, um bei der Landung zu helfen. Sie senken und verstauen die Segel, kippen und sichern die Masten, dann rudern Sie das Boot durch die Brandung. Als sie schließlich auf den Strand landen,  springen sie ins Wasser und waten an Land die Leinen schleppend, dann machen Sie sich an die Arbeit, um das Boot bis auf flachen Strand zu bekommen, keuchend von der stickigen Luft. Sie stoßen Stücke Treibholz unter dem Bug, Leinen um Bäume und Felsen, und rollen das Boot aus dem Wasser und weit weg von Flut und Ebbe. Um die Last zu erleichtern, lassen Sie sie die Ballasttanks aus, die das Boot aufrecht und stabil gehalten, während es im Wasser war. Sobald das Boot hoch und trocken und aufrecht sitzt auf dem ebenem Boden wie ein riesiges Möbelstück, entladen sie ihre Fracht von getrockneten Meeres Hörnchen. Schließlich übernimmt einer die Nachtwache, und die drei anderen treten den Rückzug in ihren Hängematten und stellen an sich schlafen zu legen, ohne die Einschunkel- Hilfe vom Meer.

See Hörnchen sind blass, kränklich aussehende und schauen vor allem traurig aus. Getrocknete noch mehr. Sie sind schlaffe Säcke anstatt einen Körper, einige haben unwirksame stacheligen Ranken und baumelt dunkle Punkte der Zweck unklar ist. Man könnte vermuten, dass sie mutierte Schalentiere sind, dessen Schalen durch die Kohlensäure im Meerwasser gelöst wurden und sich angepasst haben. Als Veganer,  würde sie nie daran denken diese zu essen, noch irgendetwas anderes Spülgut, welches an die Ufer dieses bräunlich, kohlensäurehaltige fast leblosen Ozean angespült worden ist. Ein Ozean der versäuert ist nach nach den letzten,verzweifelten Kohle-, Teer-Verbrennungen, welche noch verbrannt wurde nachdem Öl und Gas knapp wurde. Das Einsammeln von Toten Meer- Hörnchen am Strand mit einem spitzen Stock ist eine unangenehme lästige Pflicht, so dass es nützlich sein kann für die Erziehung von Kindern den feinen Unterschied zwischen Arbeit und Spiel Kennenlernen. See Hörnchen haben aber zwei Vorteile: sie sind manchmal reichlich vorhanden und können, getrocknet als flache Chips, in einer sauberen, gelbe Flamme verbrannten werden - nicht schlecht für die Beleuchtung, und bequem für das Kochen der Nahrung, welche die Veganer sowohl pflanzen und ernten entlang der Ufer.

Des Veganers Leidenschaft ist die Verbreitung von Samen und das Ernten des Ertrags. Sie sind auf einer Mission, um kühn Nahrung anbauen wo vorher keine Nahrung wuchs. Sie werden von ihrem Schiff getragen, das wie eine lange Schuh- Schachtel aussieht, an einen Ende auf einen Keil zugespitzt. Sie sind in der Lage gegen den Wind vier Knoten zu kreuzen und doppelt so schnell wenn die Strömung und günstiger ist. Ihre Mission ist von unbestimmter Dauer, weil ihr Heimathafen mehrere Meter tief unter Wasserist und obwohl das Wasser von unberührten, alten Gletscher und Eiskappen gekommen, ist es nun salzig und versetzt mit Giftstoffen. Und obwohl ihre Großeltern nie müde wurden zu erzählen, dass ihr Heimathafen nicht nur ein, sondern mehrere ausgezeichnete vegane Restaurants hatte, gibt es kaum noch etwas gibt, dass ein Veganer essen wollen würde, und kaum jemand um es mit Ihnen zu essen.

Die Veganer verzichten auf den Verzehr von Fleisch von Tieren nicht wegen dem Geschmack oder ihren Sinn für Ethik, sondern weil das meiste Tierfleisch giftig geworden ist. Die erhöhte Bergbau Aktivität und die Verbrennung von Kohle, Ölsand, Ölschiefer und anderen schmutzige Brennstoffe, sowie die Staubstürme vom kontinentalen versteppten Landesinneren, das Verbrennen und der Abbau von Plastik müll, haben in der Biosphäre so viel Arsen, Cadmium, Blei, Quecksilber freigesetzt, Dioxine und zahlreiche andere Toxine, dass die überwiegende Mehrheit der räuberischen Arten, nicht- vegane Mensch unter ihnen, ausgestorben sind. Seitdem sich die Toxin Konzentrationen erhöhen, wandern diese die Nahrungskette hinauf, bestimmte Top-Räuber, wie Belugas und Orcas, starben zuerst aus, gefolgt von den meisten nicht-vegetarischen Tieren. Zusammen mit chemischen Giften, wurde die Biosphäre überschwemmt mit langlebigen Radionukliden aus verfallenen nuklear technischen Anlagen Überbleibsel von den hastigen Versuchen, die nukleare Stromerzeugung hoch zufahren. Wurden die Anlagen in der Nähe der Küsten gebaut brodeln diese immer noch Unterwasser aufgrund des steigenden Meeresspiegel. Und so die einzigen überlebenden Menschen diejenigen, die klug genug waren zu erkennen, dass nur die Pflanzen essbar bleiben.

Die Veganer konnten sich nur mit ausreichend Lebensmittel versorgen, da ihrer Fähigkeiten in Permakultur ausgeprägt waren, der Anbau von Nahrungsmitteln ist eine unsichere Angelegenheit. Dürren und Waldbrände wechseln sich mit sintflutartigen Regenfällen ab, der weggewaschene Mutterboden, das Meer breitet sich immer weiter aus Richtung Landesinneren aus. In besseren Jahren Erntejahren breiten sich die Insekten manchmal so stark aus und verwüsten viel von dem, was die Veganer gepflanzt haben. Würden sie in einem Ort niederzulassen, würden sie sicherlich über kurz oder lang zu verhungern. Aber weil sie Boote haben, und weil das Klima konstant im Umbruch ist, können sie so sicher sein, dass etwas von dem, was sie gepflanzt haben wächst und irgendwo Früchte trägt. Alleine dem nomadischen Lebensstils haben Sie es zu Verdanken, von einer Generation zur nächsten zu bestehen. Sie tragen, alles was sie sammeln und sorgfältig mit sich, vor allem die Erhaltung des Saatguts und ständig damit zu experimentieren, es zu verwalten, es zu erneuern. Wenn ein Zyklus von Verwüstung sein Ende findet, setzen sie einen Schritt und pflanzen einen neuen Wald oder Garten ein neues Ökosystem. Wenn sie nach ein paar Wochen oder ein paar Jahren zurückkehren, kann das neue System tot sein, von Unkraut überwuchert, oder es kann florieren und gedeihen, und eine Ernte von Holz, Nüsse, Beeren, Früchte, Knollen und Kräuter wird möglich. Und natürlich Samen.

Das Ufer ist für das Sammeln von Nahrungsmitteln, für das Schleppen aus dem Wasser, so dass Reparaturen am Schiff möglich werden und für Versammlungen. Für alles andere gibt es die Boote. Sie bieten Schutz, Transport und einen Platz zum Essen und andere Versorgungsgüter zu speichern. Sie tragen alle notwendigen Werkzeuge, um sie zu reparieren und sogar zu vervielfältigen. Sie bieten frisches Wasser zum Trinken und zum Waschen, durch das Sammeln des Regenwassers welches auf ihren Decks fällt: ein guter sintflutartiger Regen ist genug, um ihre Tanks mit Süßwasser zu füllen, die mehrere Monate Versorgung speichern. Sie bieten Schutz vor dem wilden Wetter, sind robust genug, um hohen Wellengang zu trotzen. Am offenen Ozean, sicher vor dem Schutt und Treibgut, hämmern die Boote sich pflichtbewusst ihren Weg durch die turmhohen Wellen, rüttelte an den Knochen der Besatzung welche sich versteckt im Cockpit und unter Deck, beständig gegen Wind-und Wassert. Es ist wenig verwunderlich, dass Bootsbau und Seefahrt an der Spitze der Lehrplans des Veganer Hausunterricht sind: Es sind diese Fähigkeiten, welche die Veganer über Wasser halten.

frei übersetzt nach: http://cluborlov.blogspot.co.at/2013/06/life-outside-mental-comfort-zone.html#more


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